Bei der Wahl zum Mieterrat der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag hat es Probleme bei der Zustellung der Wahl-Unterlagen gegeben. 38 Mieter haben laut Gewobag-Sprecherin Josiette Honnef mitgeteilt, keine Unterlagen bekommen zu haben. „Diesen Mietern haben wir angeboten, ihre Wahlunterlagen zu verschiedenen Zeiträumen vor Ort durch unsere Vorsitzende der Wahlkommission in Empfang zu nehmen“, so Honnef.

Zuvor hatte der Mieterbeirat Ernst-Thälmann-Park über nicht zugestellte Unterlagen informiert. Danach könnten bis zu 300 Mieter im Thälmannpark keine Wahl-Briefe erhalten haben. Der Mieterbeirat forderte Aufklärung.

Zugleich warf er die Frage auf, ob durch das Vorgehen ein „unbequemer Kandidat“ aus dem Thälmannpark im Mieterrat verhindert werden sollte. „Davon kann keine Rede sein“, sagte die Gewobag-Sprecherin. Ziel sei eine höchstmögliche Wahlbeteiligung. Mit dem Dienstleister werde geklärt, warum Briefe nicht zugestellt wurden.