Auf der Straße vor Roland Stimpels Wohnung unweit vom Bahnhof Friedrichstraße wird gebaut. Ein Auto bremst, gleich stauen sich dahinter die nächsten Fahrzeuge. Von seinem Fenster aus kann der Sprecher des Fachverbands Fußverkehr Deutschland beobachten, wie sich Kraftfahrer gegenseitig ausbremsen. Der 64-Jährige wünscht sich, dass es überall in Deutschland langsamer zugeht. Wenn alle 22,5 Kilometer pro Stunde fahren würden, wären die Straßen am leistungsfähigsten, sagt er. Der aus seiner Sicht fällige Abschied vom Tempokult ist nicht das einzige Thema seines Buches, das jüngst erschienen ist. Er möchte mit gängigen, aber falschen Verkehrsmythen aller Art aufräumen. Roland Stimpel nimmt einen Schluck Kaffee und fängt an zu erzählen.

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