Berlin-Steglitz - Viele Berliner sehen sie in den Parks der Stadt – und ignorieren sie weitestgehend: Die Enten, die in den Grünanlagen Berlins leben. Für Kay Fischer ist die Welt der Wasservögel eine ganz eigene, faszinierende. Seit mehr als 15 Jahren beobachtet der 50-Jährige die Enten im Steglitzer Stadtpark. Er gibt ihnen Namen, freundet sich mit ihnen an, erlebt mit ihnen sogar kleine Abenteuer – und hat nun ein Buch darüber geschrieben.

Schon 2003 begann der Berliner, die Vögel im Park zu beobachten. Die Leidenschaft dafür wurde Fischer in die Wiege gelegt, erzählt er. „Mein Vater war Hobby-Vogelkundler, er beschäftigte sich aber vor allem mit Meeresvögeln“, sagt der Steglitzer. Ihn selbst faszinierten die Enten schon, als er noch ein kleiner Steppke war. „Wenn Kinder nicht einen Hund oder eine Katze haben, sind die Enten im Park die ersten Tiere, die ihnen begegnen. Und auch ich kam schon als kleiner Junge mit ihnen in Kontakt, als ich hier spielte. Ich fand die Tiere sofort spannend – als wir in der Schule töpferten, bastelte ich keine Schale und keinen Krug, sondern eine Ente aus Ton.“

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