Erneut erschüttert in Missbrauchsfall einen Berliner Sportverein. (Symbolbild)
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Berlin-TegelErneut gibt es einen schwerwiegenden Missbrauchsfall in einem Berliner Verein: Die Polizei hat einen 42-jährigen Judo-Trainer unter dem dringenden Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs verhaftet. Der Mann wurde bereits am Montag festgenommen. Er  soll sich in mindestens 23 Fällen an Kindern und Jugendlichen sowie an Schutzbefohlenen vergangen haben, teilte die Polizei.

Die Taten sollen sich in der Zeit  von 2006 bis November 2018 ereignet haben. Nach Polizeiangaben ist der Tatverdächtige Vorsitzender eines von ihm gegründeten Judovereins in Tegel. Er soll in seiner Funktion als Trainer regelmäßig  mindestens sechs ihm anvertraute Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren missbraucht haben.

Etwaige weitere Opfer werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt unter 030/46 64 91 32 01 zu melden. Erst am 11. November war der Jugendwart eines Kladower Angelvereins festgenommen worden, der seit 2016 mindestens vier Jungen sexuell missbraucht haben soll.