In die Seidelstraße 34, gleich vor den Mauern der Justizvollzugsanstalt Tegel, sollen ab Anfang 2020 alte Dienstwohnungen saniert werden und ein offener Vollzug für Sicherungsverwahrte entstehen. 
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin-Tegel - Nur ein paar Schritte trennen die Wohnung des Ehepaars Schäfer (Name von der Redaktion geändert) von der Gefängnismauer der Justizvollzuganstalt Tegel. Aus ihrem Wohnzimmerfenster im zweiten Stock blicken die Rentner direkt auf die massive graue Mauer und die dahinterliegenden Zellen. Katina Schäfer, roter Rollkragenpulli, die dunkelblonden Haare im Nacken zusammengebunden, lebt seit 60 Jahren hier. Fast ihr ganzes Leben lang. Unsicher gefühlt habe sie sich in der Umgebung der JVA bisher noch nie, sagt sie. Doch das hat sich in den letzten Monaten drastisch geändert.  

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.