Gegner eines umstrittenen Fassadenkunstwerks des spanischen Künstlers Borondo in Berlin-Tegel haben eigenen Angaben zufolge bereits etwa 350 Unterschriften gesammelt. „Wir wollen, dass die Gewobag sich bewegt und mit den Anwohnern eine gemeinsame Lösung findet“, sagte Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“. Das Wohnungsunternehmen hatte das Bild in Auftrag gegeben. Der Künstler Borondo verteidigt sein Werk auf Facebook. „Ich mache Kunst und keine Dekoration“, schreibt er.

Die Initiative fordert laut Schönebeck eine Anwohnerumfrage, um ein realistisches Stimmungsbild zu bekommen. „Bislang kamen nur die Gegner zu Wort. Es könnte aber sein, dass 60 Prozent der Menschen vor Ort das Bild gefällt“, so Schönebeck. „Auch diejenigen, die im Hintergrund still sind, sollen Gehör finden“, ergänzt der Jura-Student.

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