Berlin - Mit der Bahn auf die Ostseeinsel Usedom? Das ist möglich, ist aber mit einem Umweg und Umsteigen verbunden. Dabei gibt es eine kürzere Trasse, die Zeit spart, aber seit langem brach liegt. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf, die direkte Verbindung zur Badewanne Berlins wiederzubeleben. Die Deutsche Bahn hat im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern damit begonnen, die Grundlagenplanung zu erarbeiten. „Ziel ist, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahrzehnt beginnen“, sagte Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) der Berliner Zeitung. Die Reisezeit von Berlin nach Usedom soll auf rund zwei Stunden schrumpfen. Am Sonnabend bekräftigte die Berliner SPD ihre Unterstützung. Sie organisierte eine Sonderfahrt mit Experten und Politikern auf die Insel. Doch die Hürden für das Projekt bleiben hoch.

„76 Jahre rostet sie schon vor sich hin“, sagt der Mann mit der Elbseglermütze und dem norddeutschen Akzent. Günther Jikeli, Vorsitzender der Usedomer Eisenbahnfreunde, steht mit den Gästen aus Berlin am Ufer des Peenestroms. Vor ihnen erhebt sich eine düster wirkende Konstruktion aus genietetem Stahl 35 Meter hoch aus der Meerenge.

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