Berlin - In Schönefeld war er einst der Star der DDR-Fluggesellschaft Interflug. Der Airbus A310, der zu den drei West-Maschinen gehörte, die 1989 übergeben wurden und nun seit 30 Jahren für die Flugbereitschaft der Luftwaffe fliegt. Sein Dienst sollte eigentlich in dieser Woche mit einem Abschiedsflug enden und ein Kapitel deutsch-deutscher Geschichte für immer abschließen. Doch nun hob der frühere DDR-Flieger noch einmal ab – zu seiner wahrscheinlich letzten Mission. Mit ihm wurden in der Nacht zu Freitag 185 Flüchtlinge aus Afghanistan gerettet. 

Dabei war der 20. August für den graulackierten Airbus ganz anders geplant. Er sollte eigentlich an diesem Freitag in Köln zu einem letzten Rundflug starten. Danach war eine Abschiedsfeier für den A310 vorgesehen, die nun auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Denn der einstige DDR-Flieger wird noch einmal gebraucht.

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