Berlin - Franziska Giffey war ganz klar. „Für mich ist das Thema Enteignung schon eine rote Linie. Ich möchte nicht in einer Stadt leben, die das Signal sendet, hier wird enteignet“, sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl in einem Interview am Wochenende. Da sie selbst im Osten Deutschlands groß geworden sei, habe sie erlebt, was Enteignung für die Menschen bedeute sowie für den Zustand und die Entwicklung einer Stadt.

Giffey hat sich also nicht so taktisch verhalten wie zuletzt ihre Kontrahentin im Rennen um das Rote Rathaus, Bettina Jarasch. Auch die Grüne ist kein Fan von Enteignungen. Dennoch werde sie am 26. September zustimmen, wenn auch darüber abgestimmt wird, ob Immobilienunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden sollen. Schließlich sei es gut, dass Druck aufgebaut werde. 

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