Wohnungen in Berlin sind teuer, besonders in zentraler Lage.
Foto:  imago images/Dirk Sattler

BerlinFür Sabrina Schmidt und Jürgen Müller* schien es ein Glücksfall zu sein. Mehrere Wochen nachdem sie mit der Suche nach einer Dreizimmerwohnung begonnen hatten, bot ihnen ein Vermieter einen Mietvertrag für eine knapp 70 Quadratmeter große Wohnung in zentraler Berliner Lage an. In einer „schönen ruhigen Gegend“, sagt Sabrina Schmidt. Doch leider hatte die Sache einen Haken. Als dem Paar der Mietvertrag vorgelegt wurde, stellte es fest, dass die Wohnung in einen sogenannten wohnwirtschaftlichen Anteil mit einer Fläche von etwas mehr als 50 Quadratmetern und einen gewerblichen Anteil für die übrige Fläche aufgeteilt worden war.

Die Kaltmiete für den wohnwirtschaftlichen Anteil sollte sich auf fast acht Euro je Quadratmeter belaufen, insgesamt auf etwas mehr als 400 Euro. Für den gewerblichen Anteil sollte das Paar fast 36 Euro je Quadratmeter berappen, insgesamt etwas mehr als 530 Euro. Zusammen mit den Vorauszahlungen für die Betriebskosten ergab sich eine Gesamtmiete zwischen 1100 und 1200 Euro. Doch nicht nur das: Der Mietvertrag sollte zudem auf fünf Jahre begrenzt werden.

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