Berlin - Eine Berlinale-Jury steht bereits: Schauspielerin Katja Riemann („Ausgerechnet Sibirien“, „Die Apothekerin“) und Regisseurin Aelrun Goette („Ein Jahr nach morgen“, „Die Kinder sind tot“) werden über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2013 entscheiden. Die Menschenrechtsorganisation vergibt in Berlin zum neunten Mal einen Filmpreis.

„Filme können auf Menschenrechte aufmerksam machen und Themen veranschaulichen, mit denen Amnesty International tagtäglich überall auf der Welt zu tun hat“, sagt Katja Riemann. „Ich freue mich über jeden Film, der meinen Blick erweitert, mich sprachlos oder auch erfüllt zurücklässt.“ Besonders interessiere sie die Situation der Menschenrechtsaktivisten in China.

Die 63. Berlinale findet vom 7. bis zum 17. Februar statt, viele internationale Stars sollen für Glamour sorgen. Dieter Kosslick, der Direktor der Filmfestspiele, hofft auf Matt Damon, Julianne Moore, Isabella Rossellini und Steven Soderbergh. Auch Amanda Seyfried, Frances McDormand und Nicolas Cage werden erwartet. George Clooney, der zur Festivalzeit einen Film in Babelsberg vorbereitet, ist ebenfalls eingeladen. Die Eröffnungsgala präsentiert erneut Moderatorin Anke Engelke. Als Eröffnungsfilm wird der neue Film von Wong Kar Wai gezeigt. Der chinesische Regisseur ist auch Jurypräsident.