Rein theoretisch herrschte in der DDR für Schwule und Lesben Rechtssicherheit: der berüchtigte §175 des Bürgerlichen Gesetzbuches war bereits 1968 abgeschafft worden. Die Wirklichkeit sah indessen anders aus. Immer wieder fanden sich Betroffene mit Diskriminierungen konfrontiert. Die DDR war auch ein männlich dominiertes, fundamental-heterosexuelles System, in dem Abweichungen mit Häme oder gezielter „Zersetzung“ begegnet wurde.

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