Berlin - Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Flüchtlingsheim in Hellersdorf haben alle fünf Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Sie wenden sich darin gegen rassistische Hetze auf Flüchtlinge und politisch Verfolgte. Flüchtlinge seien keine Belastung, sondern in Berlin willkommen, betonten SPD, CDU, Grüne, Linke und Piraten am Donnerstag. Kritik gab es allerdings am Umgang mit verunsicherten Anwohnern und der Unterbringung der Flüchtlinge in Sammelunterkünften.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) nannte es eine politische Verantwortung, denen Schutz zu bieten, die aus Katastrophengebieten geflohen seien. „Rechtes Gedankengut hat in dieser Stadt keinen Platz - und schon gar nicht vor den Einrichtungen von Flüchtlingen“, sagte die SPD-Abgeordnete Ülker Radziwill. Auch Bundespräsident Joachim Gauck unterstützte am Donnerstag die Demonstrationen gegen die rechtsextreme NPD vor dem Heim.

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