Paaren/Glien - Die AfD der Hauptstadt hat sich entschieden – und zieht in Berlin mit einem stramm rechten Team in den Bundestagswahlkampf, das vor allem für ein Thema brennt: die vermeintliche „Islamisierung“ und die Zuwanderung über Flüchtlingsmigration zu stoppen. Spitzenkandidatin des Berliner Landesverbands wurde erwartungsgemäß die bisherige EU-Parlamentarierin Beatrix von Storch. „Ich will die Islamisierung zurückdrehen!“, sagte sie bei ihrer Vorstellung. Dies sei die Schicksalsfrage der Nation. Auf dem zweiten Platz, der auch noch als sicheres Ticket in den Bundestag gilt, kam überraschend deutlich der bisherige Landesparlamentarier Gottfried Curio, ein studierter Physiker, der im Abgeordnetenhaus bereits mehrfach mit pointiert aggressiven Reden gegen Muslime und den Islam auffiel.

Die Berliner AfD-Mitglieder trafen sich am Wochenende in Brandenburg, nahe der westlichen Stadtgrenze in Paaren/Glien. Der Veranstaltungsort, die große Brandenburg-Halle, ist ansonsten ein Tagungsort für landwirtschaftliche Veranstalter. So werben rechts und links an bretterbewehrten Wänden unter anderem der Landesverband der Rassegeflügelzüchter Berlin-Brandenburg, der regionale Schafzuchtverband oder auch die Rinderproduktion GmbH für ihre Ziele. „Rind hat Zukunft“ steht auf einem Schild rechts über der Tribüne im MAFZ-Erlebnispark in Paaren/Glien im Havelland. Nebenan findet gerade eine Internationale Rassekatzenausstellung statt.

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