Berlin - Seit Tagen wird in Berlin über die Quarantäneregeln für Schüler und Kita-Kinder diskutiert. Am Dienstag handelte der Senat und verkürzte die Dauer, zu Hause bleiben zu müssen, von 14 auf fünf Tage, und rückte davon ab, alle Kontaktpersonen – mitunter ganze Klassen – bei einem positiv Getesteten nach Hause zu schicken. Derzeit gibt es 1050 positiv getestete Schüler – und 3886 Schüler befinden sich in Quarantäne. Dem Senatsbeschluss ging voraus, dass zwölf Berliner Amtsärzte in einem Positionspapier einen Strategiewechsel vollziehen wollten, wonach – von Ausnahmen abgesehen – nur noch die unmittelbaren Haushaltsangehörigen eines positiv getesteten Schülers oder Kita-Kindes in Quarantäne gehen, also Geschwister und Eltern. Der Senat reagierte mit der Neuregelung, die weiter auf der Quarantäne von Kontaktpersonen beruht.

Herr Larscheid, ist der Streit zwischen den Amtsärzten und der Senatsgesundheitsverwaltung nach dem Senatsbeschluss vom Tisch?

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