Berlin/Lesbos - Als Felix Fellmer das 15-jährige Flüchtlingsmädchen im Zeltlager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos das erste Mal sah, kam es wegen einer Entzündung im Fuß mit Krücken zu ihm in die Sprechstunde. Fellmer behandelte die Jugendliche gemeinsam mit einer Kollegin, schnitt die entzündete Stelle auf, damit Eiter abfließen konnte. Zwei Tage später schon wusste er, dass es dem Mädchen besser ging. Es kam ohne Gehhilfen zur Behandlung. Es lächelte.

Vielleicht ist es dieses Lächeln von Menschen in Not, das Fellmer dazu bringt, sich immer wieder für Hilfseinsätzen im Ausland zu melden. Der angehende Chirurg aus Berlin gehört seit 2008 zu einem Pool von freiwilligen Medizinern, Rettungsassistenten, Krankenschwestern, Pflegern und Logistikern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), die Menschen in Krisenregionen helfen wollen.

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