Ulrich Kienzl ist müde. Seit Mitternacht ist der Bäckermeister auf den Beinen und nun, am frühen Nachmittag, steht er noch immer im Geschäft. „Muss halt“, sagt er. Ruhig schlafen könne er derzeit ohnehin nicht. Auch wegen der Wirtschaftsnachrichten, die immer neue Preisrekorde für Gas, Strom und Weizen melden. Am Freitag wurde an der europäischen Getreidebörse eine Tonne Weizen für 370 Euro gehandelt, die im vorigen Juli noch für 200 Euro zu bekommen war. „Ohne Weizen kann ich nicht arbeiten“, sagt der Bäcker. Er ist besorgt.

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