Wer in die Situation gerät, psychologische Hilfe zu benötigen, der sieht sich in Berlin oft einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind in der Regel mehrere Monate lang und der Gang über die Krankenkasse meist unerlässlich. Für den Notfall gibt es zwar Krisendienste, aber was tun, wenn man reden will, aber niemanden findet? In einer Großstadt ist dies sicherlich nichts Ungewöhnliches. Und nicht ungewöhnlich ist es auch, dass so ein Umstand in einer Stadt wie Berlin als eine Marktlücke entdeckt wird.

Die Kunsttherapeutin und Pädagogin Tina Steckling setzt da an, wo Menschen jemanden brauchen den Gang zu einem Kassentherapeuten oder Psychologen aber scheuen. Eigentlich tut Steckling das, was früher von anderen Institutionen wie der Kirche, einem Freundeskreis oder der Familie geleistet wurde: Die 42-jährige Steckling, gebürtig aus Wesel am Niederrhein, leiht anderen Menschen ein Ohr, hört zu und berät in alltäglichen Krisensituationen.

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