Berlin - Ein Netz aus Wasserläufen und Seen, dafür ist der Tiergarten im Herzen Berlins bekannt. Doch derzeit bietet sich Besuchern in Teilen des weitläufigen Parks ein trauriger Anblick: Es fehlt an Wasser. Um teilweise 20 bis 40 Zentimeter lägen die Pegelstände unter dem üblichen Niveau, hieß es aus der Umweltverwaltung. Ein Graben nahe dem Haus der Kulturen der Welt ist sogar komplett trocken - statt Wasser nur Laub oder mal ein kleines Rinnsal. Der See nebenan ist zu einem Tümpel mit einem breiten Saum aus trockener Erde geworden.

Doch mit der monatelangen Trockenheit hat das nichts zu tun. „Die Ursache für den niedrigen Wasserstand sind die Biber“, teilte eine Sprecherin des Bezirksamts Mitte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Tiere haben mehrere Dämme gebaut, so dass im westlichen Bereich rund um den Neuen See leicht erhöhte Wasserstände erreicht werden - niedrigere Stände östlich der Hofjägerallee sind die Folge. Einen Zusammenhang mit den geringen Niederschlagsmengen gebe es nicht, so der Bezirk. 

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