„Wohin damit?“, fragt ein kräftiger junger Mann und stellt einen großen Karton am Verkaufstresen ab. Der Pappkarton ist voller Bücher. Es sind Spenden aus einer Haushaltsauflösung, die durchgesehen und sortiert werden müssen. Cornelia Temesvári wirft einen Blick in den Karton und dirigiert ihn in den hinteren Teil des etwa 250-Quadratmeter-Raums im Erdgeschoss des gelb geklinkerten Industriebaus am Mehringdamm 51 in Kreuzberg. Dort, im zweiten Hinterhof, wo früher mal ein Bioladen war, ist seit zehn Jahren ein Projekt beheimatet, das einzigartig ist in der Stadt: der „Berliner Büchertisch“, dessen Mitarbeiter es sich zum Ziel gemacht haben, Bücherspenden zu sammeln und sie dann jedermann wieder zugänglich zu machen – entweder werden sie verschenkt oder zu symbolischen Preisen zwischen drei und maximal fünf Euro verkauft.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.