In Berlin brannten in den vergangenen Monaten immer wieder Autos. Laut CDU müssten sich Bürger und Sicherheitsbehörden jetzt zusammentun. 
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BerlinDie Berliner CDU-Fraktion macht sich für eine App stark, mit der nächtliche Autobrände dokumentiert werden könnten. „Jeder, der nachts unterwegs ist, auch jeder Taxifahrer, jeder BVG-Fahrer, jeder Krankenwagenfahrer müsste eine Brandmelde- und Beweissicherungs-App und auf seinem Telefon haben“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Burkard Dregger, der Deutschen Presse-Agentur.

„Das gibt es bisher nicht. Ich bin aber sicher, nur wenn alle, die nachts unterwegs sind, mithelfen, haben wir eine Chance, den ein oder anderen Feuerteufel zu stellen.“ In Berlin sind in den vergangenen Monaten immer wieder Autos durch Brände zerstört worden. Die App solle möglich machen, den Vorfall zum Beispiel aus dem eigenen Auto heraus aufzuzeichnen und an die Online-Wache der Berliner Polizei zu schicken.

„Das kann Polizei alleine nicht lösen, da müssen alle mithelfen“, sagte Dregger. Deswegen sei ein Schulterschluss zwischen Sicherheitsbehörden und Bürgern nötig. Wünschenswert sei aus Sicht der CDU-Fraktion, dass dieser technisch einfach möglich sei. „Wir müssen innovative Wege gehen, weil sonst in der Anonymität der Großstadt solche Straftaten nicht aufgeklärt werden können.“

Zahl der Autobrandstiftungen gestiegen 

Eine vergleichbare App gibt es bereits für Mitteilungen ans Ordnungsamt, etwa zu illegal abgestelltem Müll oder defekten Straßenlaternen. Für die Beweissicherungs-App müsse allerdings zunächst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, sagte Dregger.

„Damit sichergestellt ist, dass die Polizei diese Daten, die ihr zugespielt werden, auch nutzen darf.“ Dregger forderte außerdem eine enge Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei zu ermöglichen. „Das hat es vor fünf Jahren schon einmal gegeben und auch einige Ergebnisse erzielt.“

Es gab sogar gemeinsame Streifen. Das habe zu Ermittlungserfolgen geführt. Und das führte auch zu einem Rückgang der Autobrandstiftungen, als bekannt wurde, es gibt eine Entdeckungsgefahr. Jetzt findet diese Zusammenarbeit nicht mehr statt, die Zahl der Autobrandstiftungen steigt.