Boxen im Gretchen-Club.

BerlinDie Berliner Clubs rechnen in der Corona-Pandemie mit einem Neustart 2021. „Uns geht es auf keinem Fall darum, sofort die Clubs aufzumachen, auch nicht im Herbst“, sagte Lutz Leichsenring vom Verband Clubcommission am Donnerstag der dpa. Die Clubs wollen demnach gerne mit Schnelltests und neuen Methoden zur Nachverfolgung arbeiten.

Derzeit haben laut Leichsenring einige der 140 Berliner Clubs auf Freiluft-Flächen geöffnet. Bei einigen sollen Masken beim Tanzen getragen werden, andere Clubs verzichteten auf Tanzflächen. Die Hygieneregeln funktionierten gut, dort ausgelöste Infektionen seien ihm nicht bekannt, so Leichsenring. Der Verband hofft wie viele auf die baldige Entwicklung eines Impfstoffs.

Die Clubszene mit rund 9000 Beschäftigten kämpft ums Überleben und ist auf Hilfsprogramme angewiesen. Wie viele Häuser schließen müssen, ist noch nicht absehbar. Das sei eine Frage, die sich jeden Monat neu stelle, so Leichsenring.

Berlins berühmteste Nacht-Adresse, das Berghain, öffnet den Garten für Besucher. Im Inneren beginnt am 9. September eine mit Spannung erwartete Kunstausstellung mit prominenten Namen, darunter sind Katharina Grosse, Isa Genzken und Ólafur Elíasson.

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