Berlin - Die Mühlen der Bürokratie malen bekanntlich langsam, aber es innerhalb von mehr als einer Woche nicht zu schaffen, den Empfang einer E-Mail zu bestätigen, ist selbst für einen Verwaltungsapparat in Berlin sehr träge. Am 27. August hat sich das Netzwerk Critical Ma’s in einer E-Mail an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci gewandt. In einem offenen Brief erbaten Eltern von der SPD-Politikerin Antworten zu Fragen ums Impfen von Schülern gegen Corona. Kalayci hatte Heranwachsende zwischen zwölf und 17 Jahren gezielt angeschrieben und zu solchen Impfungen ermuntert.

„Zeigen Sie uns Expertisen, präsentieren Sie uns Wissenschaftler, die uns verständliche, verlässliche und vor allem aktuelle Informationen geben“, heißt es in dem Brief, „melden Sie sich selbst zu Wort und versichern Sie uns, dass Sie die volle politische Verantwortung für mögliche Schäden an der Gesundheit unserer Kinder übernehmen.“ Mehr als 3100 Berlinerinnen und Berliner haben sich diesem Aufruf per Unterschrift inzwischen angeschlossen. Doch Critical Ma’s ist offenbar keine kritische Masse in den Augen der Gesundheitsverwaltung.

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