Ein Rettungswagen der Berliner Feuerwehr.
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BerlinWegen der starken Sommerhitze verzeichnet die Berliner Feuerwehr zurzeit ein höheres Einsatzaufkommen als sonst. Um 12.20 Uhr verhängte der Lagedienst deshalb den „Ausnahmezustand Rettungsdienst“. Das bedeutet: Die Behörde holte zusätzliche Kräfte in den Dienst, um die vielen Notrufe und Einsatzfahrten zu bewältigen. „Wir haben ein sehr hohes Notrufaufkommen, vor allem wegen Herz- und Kreislaufbeschwerden“, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein. 

Nach Angaben des Sprechers hatte die Berliner Feuerwehr allein zwischen 12 Uhr und 15 Uhr 280 hitzebedingte Notfälle zu versorgen. „Inzwischen hat sich die Situation stabilisiert, und der Ausnahmezustand wurde beendet“, sagte der Sprecher.

Bereits am Dienstag habe es ein erhöhtes Einsatzaufkommen gegeben. „Innerhalb von 24 Stunden hatten wir rund 1600 Einsätze“, so Kirstein. An normalen Tagen, an denen viel los ist, sind es rund 1200 Einsätze.

„Unser dringender Rat: Trinken Sie ausreichend. Haben Sie auch ein Auge auf ältere Mitmenschen, dass diese genug trinken“, sagte der Feuerwehrsprecher.

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