Das ist keine Geschichte für Vegetarier oder gar Veganer. Es ist eine Geschichte von Tradition, viel Handarbeit und einer cleveren Vermarktungsstrategie – aber vor allem von Blutwurst aus Schweinefleisch und wabbelnden Speckschwarten, einer Menge Zwiebeln und vielerlei Gewürz. Das sind die Grundstoffe, aus denen Markus Benser in der Blutwurstmanufaktur am Karl-Marx-Platz in Berlin-Neukölln eine inzwischen berühmte Delikatesse zaubert.

Es ist einer dieser alten, wunderbaren kleinen Läden, wie man sie in Berlin nur noch selten findet. Die Wände sind mit historischen Bordüren-Kacheln gefliest. An Wandhaken hängen Schinken und Salamiwürste. Hinter der Glastheke liegen nett angerichtet Kotelett, Lenden, Rumpsteak und Aufschnitt. Die Verkäuferinnen erfüllen jedes Klischee: Se tragen einen weißen Kittel, haben keine Model-Maße, aber frisch ondulierte Haare und viel Humor.

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