Berlin - Am Donnerstag scheiterte die SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres erneut vor dem Arbeitsgericht mit dem Versuch, den langjährigen Leiter der Staatlichen Ballettschule Ralf Stabel loszuwerden. Mit einem Unterschied: Hier handelt es sich um ein Berufungsverfahren. Danach ist die Kündigung ungültig und eine Revision des Urteils nicht zugelassen.

Die Niederlage vor dem Landesarbeitsgericht hat die Senatorin in Kauf genommen. Sie zeichnete sich bereits in der Verhandlung am 22. April ab. Dort erklärte Richterin Oda Hinrichs mit Nachdruck, dass sie keine Gründe für eine Kündigung erkenne. Sie wies den Anwalt des Landes scharf in die Grenzen: „Sie haben nichts, was Sie in der Berufung vortragen können. Sie zerstören die Karriere von einem Angestellten und können nicht mal die Vorwürfe benennen! Wo sind die Fakten?“ Es fiel sogar der Begriff Rechtsmissbrauch.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.