Vor 90 Jahren schlossen die Behörden die letzte Badestelle in der Berliner Innenstadt. Die Spree war durch die Einleitungen von Industriebetrieben an ihren Ufern zu schmutzig geworden. Dieses Badeverbot besiegelte auch das Ende der Pfuelschen Flussbadeanstalt, der ersten dieser Einrichtungen in der Stadt. Der preußische General Ernst von Pfuel hatte sie 1817 in der Köpenicker Straße 12 nahe dem Oberbaum gegründet. Die Rekruten wurden hier von Kränen an Gurten zu Wasser gelassen, damit sie das Schwimmen lernten. Manche sollen Todesängste ausgestanden haben, das ist in Pfuels Berichten anschaulich geschildert.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.