Der Neuköllner Imam Taha Sabri hat in seiner Moschee an der Flughafenstraße viel zu tun. Mehrere tausend Menschen besuchen sein Gebet jeden Freitag. Die Gläubigen stehen dann bis zu den nächsten Querstraßen, so viele wollen zu ihm. Und trotzdem sieht Sabri seine wichtigste Aufgabe jetzt woanders. „Wir müssen raus aus den Moscheen. Wir müssen in die Schulen, in die Kindergärten, mit den Eltern reden. Nur so können wir für ein besseres Zusammenleben sorgen“, sagt er.

Taha Sabri empfängt am Mittwoch in seiner Moschee, der Neuköllner Begegnungsstätte. Anlass ist der Mobbingfall an einer Grundschule. Eine Zweitklässlerin war von muslimischen Schülern beschimpft und bedroht worden, weil sie nicht an Allah glaubt. Kein Einzelfall. Mobbing aus religiösen Gründen nimmt zu, sagen Islamexperten.

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