Seit 2009 sind in Berliner Kliniken 534 Menschen an Krankenhauskeimen gestorben. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung auf eine parlamentarischen Anfrage der CDU hervor. Sie liegt auch der Berliner Zeitung vor.

Am gefährlichsten ist demnach der Keim „Clostridium difficile“. Von 964 Erkrankungen mit schwerem klinischen Verlauf endeten 327 tödlich (34 Prozent). Die Gesundheitsverwaltung versucht seit Jahren, gegenzusteuern und die hygienischen Bedingungen in den Kliniken zu verbessern. Die FDP denkt beispielsweise darüber nach, für das Krankenhauspersonal nur noch kurze Ärmel zu zulassen, da längere Ärmel als Keimschleudern gelten.