Es käme einer Revolution des bisherigen Schulunterrichtes gleich: Berliner Lehrer sollen in Zukunft ihre Unterrichtsmaterialien für Kollegen frei zugänglich ins Netz stellen können. Auf einer interaktiven Internet-Plattform würde dann darüber diskutiert, Lehrerkollegen könnten sich bedienen. Das fordert nicht nur die etablierten Schulbuchverlage heraus, sondern verlangt mehr Offenheit von den Lehrern.

„Teilen, kooperieren, Teamarbeit – Freie Lern- und Lehrmaterialien ins Netz stellen“, so heißt der Antrag, der bereits im Ausschuss digitale Verwaltung des Abgeordnetenhauses mit den Stimmen von SPD, CDU, Linke und Piraten beschlossen wurde. Darin wird der Senat aufgefordert, das Prinzip von offenen Bildungsressourcen im Schulbereich umzusetzen. Auf Englisch heißt das „Open Educational Resources“ (OER) und kommt schon in den USA, Island oder Polen zur Anwendung.

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