Berlin - Baklava, Halva, Maamoul: Auf all diese traditionellen Süßspeisen freut sich Edvin Ajvazi zum Zuckerfest. Schon zum zweiten Mal wird der 22-jährige Berliner, dessen Familie aus Albanien stammt, Kekse und Gebäck jedoch nur im engsten Familienkreis teilen. Nach vier Wochen Fastenzeit endet der Ramadan traditionell mit einem dreitägigen Zuckerfest. Für gewöhnlich kommen an diesen muslimischen Festtagen die Mitglieder mehrerer Familien zusammen, um gemeinsam zu feiern, sich Geschenke zu machen und vor allem: sich nahe zu sein.

In Zeiten der Corona-Pandemie lassen die Umstände ein lockeres Miteinander in der Hauptstadt aber nicht zu. „Wir halten uns an die Regeln“, sagt Ajvazi. Zum Zuckerfest wollte seine Familie lediglich seinen Onkel besuchen. Eine große Feier gebe es dort aber nicht. Ajvazi glaubt, dass die meisten muslimischen Familien über das Wochenende unter sich bleiben werden. Gleichzeitig werde es aber auch Familien geben, die sich in einer größeren Gruppe versammeln werden, ist er sicher.

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