Ein Obdachloser aus Riga am Bahnhof Zoo. Auch die Zahl von Obdachlosen aus Osteuropa ist laut Experten stark gestiegen. Wie stark genau, weiß niemand.
Foto: blz/Markus wächter

Berlin - Azad (Name geändert) sitzt mit einem Freund auf einer Bank am U-Bahnhof Kottbusser Tor. In der Hand hält der 27-Jährige Alufolie und ein Röhrchen. Er entschuldigt sich dafür, dass er hier Drogen nimmt. „Ich lebe nicht, ich bin schon tot“, sagt er. Azad ist Kurde, vor zwei Jahren ist er aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Erst hatte er eine kleine Wohnung und einen Job in einem Dönerladen, jetzt lebt er schon seit Monaten auf der Straße. Sein Bewegungsradius ist klein: Mal übernachte er am Kotti, mal am Hermannplatz, erzählt er.

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