Berlin - Mehrere Institutionen erheben schwere Vorwürfe gegen die Berliner Polizei und die Senatsinnenverwaltung: Die Polizei sei am frühen Morgen des 2. Juli gewaltsam in eine Jugend-WG für Flüchtlinge in Reinickendorf eingedrungen, habe Türen eingetreten, Jugendliche mit vorgehaltener Waffe aus den Betten gezwungen und sie in Handschellen gelegt, teilten der Träger der Einrichtung Evin e.V., der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, der Berliner Flüchtlingsrat sowie die Opferberatungsstelle ReachOut am Dienstag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Bei keinem der Jugendlichen habe Verdacht auf eine Straftat bestanden, heißt es. Vielmehr noch: Die Polizei befand sich wohl in der falschen Unterkunft. Die Beamten hätten die Räume eines Jugendlichen untersuchen wollen, der bereits vor zwei Monaten in eine andere Jugendhilfeeinrichtung verlegt worden sei.

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