Berlin - An der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz treffen sich Touristen und Polizisten. Die Beamten weisen verdächtige Touristen darauf hin, dass an diesem Wochenende mehrere Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen verboten sind. „Querdenken“-Initiativen und andere haben nach Berlin gerufen. Die Polizei hat es schwer, denn im Messengerdienst Telegram ist dazu aufgerufen worden, auf Plakate zu verzichten, um nicht als Demonstrant erkannt zu werden.

Bei Telegram werden Demo-Treffpunkte genannt. Das wissen auch drei grauhaarige Frauen, die zusammen in der U5 vom Alex zur Weberwiese unterwegs sind. „Noch drei Stationen“, schwäbelt eine. Oben, auf der Karl-Marx-Allee, blicken sich alle hilflos um. Die Demo ist schon losgegangen.

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