Mit einer neuen Imagekampagne will die Berliner Polizei ihren Ruf verbessern. Am Montag stellten Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik die von ihr in Auftrag gegebene Kampagne unter dem Motto „Wir können Hauptstadt“ vor.

Die Kampagne enthält einen Kurzfilm, der im Internet und einigen Kinos laufen wird. Er soll die Bandbreite der Polizeiarbeit abbilden, etwa beim Spezialeinsatzkommando, der Fahrradstaffel oder bei Demonstrationen. Zudem gibt es acht Plakatmotive mit den Porträts echter Polizisten und Polizistinnen, die zum Beispiel im Landeskriminalamt, bei den Tauchern oder den Polizeiabschnitten arbeiten.  Auf den Plakaten stehen verschiedene Slogans wie „Kann Tatort. Kann vor Ort“ oder „Kann 1. Mai. Kann 1. Schultag“.

Die Imagekampagne für die Polizei kostete 200.000 Euro

200 000 Euro zahlte die Behörde an eine Werbeagentur, die die Kampagne entwarf. Die Kampagne soll dafür sorgen, dass sich mehr junge Menschen bei der Berliner Polizei bewerben. „Damit das gelingt, müssen wir den Polizeiberuf attraktiv halten“, sagte Innensenator Geisel bei der Vorstellung der Kampagne.

„Wir wollen zeigen, wer wir sind und was wir leisten“, sagte Polizeipräsidentin Slowik. Die Kampagne richte sich auch nach innen – „dass die Kollegen stolz sein können, was sie täglich für die Sicherheit unserer Stadt leisten“. Zudem solle das Image der Polizei in der Bevölkerung gestärkt werden, sie solle Respektlosigkeiten und Gewalt gegenüber den Polizisten vermindern.