Berlin - Als vor einigen Monaten ein Passagierflugzeug in Russland abstürzte, war ein Schüler eines Lichtenberger Gymnasiums erbost. Er behauptete im Unterricht, dass die deutschen Medien den Absturz bewusst nicht erwähnen würden, weil sie etwas gegen Russland hätten. Das hatte der russischstämmige Schüler auf russischen Internetseiten gelesen. Sein Lehrer konnte dem Schüler auf seinem Smartphone zeigen, dass die Nachricht am Vortag in der „Tagesschau“ gewesen war. Der Schüler wollte das zunächst nicht glauben. „Die Schüler informieren sich inzwischen hauptsächlich über Facebook und andere soziale Netzwerke, wo sie vornehmlich die Dinge lesen, die sie selbst gelikt haben“, sagt der Lehrer.

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