Berlin - Ein schwerer Verkehrsunfall ist eine Katastrophe – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen. Dass der Senat nun prüfen will, ob er eine Ombudsperson für Unfallopfer beruft, wird von Verkehrsaktivisten begrüßt. Hilfe und Betreuung seien nötig, sagte Roland Stimpel vom Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS).

„Unterstützer für Unfallopfer gibt es einige, aber wir kennen kaum welche in Behörden“, unterstrich Stimpel. Er verwies auf regionale Beispiele, die Berlin auswerten sollte. So stünde der Opferschutzbeauftragte der Polizei Höxter (Nordrhein-Westfalen) auch Unfallbetroffenen zur Seite. In den Kreisen Emsland und Grafschaft Bentheim in Niedersachsen helfe die Polizei im Umgang mit Ämtern und Versicherungen – nicht nur Hinterbliebenen, sondern auch Zeugen und Helfern.

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