BerlinKaum ist der langersehnte Impfstoff gegen das Coronavirus da, bricht schon eine öffentliche Debatte los. Darüber, ob Menschen, die bereits geimpft wurden, Sonderrechte erhalten sollen, die sie von den geltenden strengen Lockdown-Maßnahmen befreien. An der Umsetzung solcher Regeln wird im Ausland bereits gearbeitet. Auch in Berlin wird über mögliche Privilegien für Geimpfte diskutiert. In der Hauptstadt wie in allen anderen Teilen Deutschlands würden die Freiheiten zunächst vor allem für Senioren und Pflegekräfte gelten. Denn sie erhalten als Erste das Serum. 

Laut der Impfstrategie sind es über 210.000 Berliner, die seit Sonntag freiwillig die Spritze gegen Corona erhalten können. Zunächst die Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen, wo die Impfbereitschaft dem Vernehmen nach sehr hoch sein soll. Danach folgen Anfang des Jahres die Berliner, die über 80 Jahre alt sind. Schon im Januar könnten sie die Einladungen zum Impfen in den sechs Zentren zugeschickt bekommen. Etwa über eine Million Menschen über 60 Jahre leben in der Hauptstadt, sie gehören aufgrund ihres Alters zu den drei Prioritätsstufen im Impfplan des Bundesgesundheitsministeriums. 

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