Berlin - Als Hamid Djadda vor etwas mehr als 20 Jahren an der Avus-Tribüne in Charlottenburg vorbeifuhr, dachte er: „Was für ein Schandfleck!“ Das 240 Meter lange Gebäude, auf dem einst Motorsportfans Rennen verfolgten, stand leer und verfiel. „Man kann es doch nicht einfach so verrotten lassen“, so der Unternehmer, der damals noch in Hamburg lebte. Langsam reifte eine Idee, für die er das nötige Geld hatte.

2015 kaufte Djadda die denkmalgeschützte Immobilie zwischen der A115 und dem Messedamm, die zuvor einem Privatmann gehört hatte – und setzte ein Sechs-Millionen-Euro-Projekt in Gang. Am Donnerstag zeigte der Investor der SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey und anderen Gästen die Baustelle. Im Oktober soll die Arbeiten nach mehr als drei Jahren enden. Sie werden Berlin Büros in ungewöhnlicher Lage bescheren – und einen Eventbereich mit einer ungewöhnlichen Aussicht.

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