Berlin - Wer sich nicht vorab online registriert hatte, konnte die Wartezeit in der Fischerstraße 36 immerhin mit Sonnenstrahlen auf der Haut verbringen. Bereits um kurz vor neun Uhr fanden sich am Montagmorgen vor dem neuen Testzentrum in der Max-Taut-Schule in Lichtenberg rund zwei Dutzend Menschen ein. In der dortigen Aula können sich Berlinerinnen und Berliner ab sofort auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Die Inbetriebnahme dieses und 15 weiterer Testzentren in Berlin sei – neben dem Kranken- und Pflegebereich sowie dem Bildungswesen – der dritte wichtige Baustein in der Teststrategie des Senats, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Tag zuvor bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Kalayci kündigte an, dass im Testzentrum in Lichtenberg sowie in den drei weiteren großen Einrichtungen in Wilmersdorf, Tiergarten und Kreuzberg keine vorherige Terminbuchung nötig sei. So war es auch am Montagmorgen in Lichtenberg. Wer keinen Termin gemacht hatte, wurde auch getestet. Doch eben schnell im Testzentrum vorbeigehen und innerhalb kürzester Zeit wieder herauskommen war nur denjenigen vorbehalten, die sich bereits zu Hause oder unterwegs online registriert hatten. Zum Ärger der Wartenden, die dies nicht vorab getan hatten, weil sie auf ein unkompliziertes Verfahren setzten. So gab es vor Ort bei der Registrierung Probleme – und damit kam es zu längeren Wartezeiten.

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