Berlin - Wochenlang herrschte in Berlin Dürre und jetzt gibt es gefühlte Unmengen an Niederschlag – ist das eine Erleichterung für die Natur? Ja, sagt der Umwelt- und Wildtierexperte des Berliner Senats, Derk Ehlert. Die Regenmenge eines ganzen Monats fiel nun in wenigen Stunden. Zu viel in zu kurzer Zeit für die Pflanzen, um das Wasser aufzunehmen. Es müsse erst tiefere Schichten erreichen, die ausgetrocknet sind, um zum Beispiel den Bäumen zu nutzen.

„Es ist mehr als wichtig und richtig, dass es regnet. Der Regen ist ein Segen für die Pflanzen und Tiere. Aber wir schleppen noch ein großes Defizit aus den Wintermonaten mit“, erklärt Ehlert. Denn nicht nur dieser Frühsommer war besonders niederschlagsarm. Der starke Regen müsste sich deshalb in diesem Jahr noch oft wiederholen, um die tiefer liegenden Schlichten ausreichend zu versorgen. Und nicht nur dieser Berliner Winter war trocken, in den vergangenen drei bis vier Jahren habe es insgesamt zu wenig geregnet. „Deshalb fehlt eine Dreivierteljahresmenge an Niederschlag“, meint Ehlert.

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