Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben noch 135 Mietwohnungen, die bei einer Neuvermietung exklusiv Mitarbeitern der BVG angeboten werden. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Wirtschaft auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg hervor.

Vor 25 Jahren waren es noch deutlich mehr, nämlich rund 5100 Wohnungen. Im Jahr 1997 wurden jedoch „alle nicht mit den betriebsnotwendigen Liegenschaften verbundenen Wohngebäude an die Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft der BVG (GHG) abgegeben“, weil sie „nicht Bestandteil des Kerngeschäfts der BVG“ waren.

Im Jahr 2005 wurden die 5100 Wohnungen dann an die private Corpus-Immobiliengruppe verkauft. Sieben Jahre später, im Jahr 2012, kamen die Wohnungen wieder zurück in Landesbesitz. Sie wurden von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Degewo und Gesobau erworben.

Strategie zum Bau von Wohnungen für Beschäftigte wird zurzeit erarbeitet

Der Senat will inzwischen den Bau von Wohnungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes fördern. Einen Beschluss dazu hat die Landesregierung im September 2021 gefasst. Ziel ist danach, „untergenutzte Flächen landeseigener Unternehmen und öffentlicher Institutionen für den Wohnungsbau zu mobilisieren“. Derzeit werde eine Strategie dazu erarbeitet, heißt es.