Moabit - Zeitweilig hatte Berlin den zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands. Und er ist noch heute in Betrieb – auch wenn der Westhafen in Moabit nicht mehr zu den allergrößten Umschlagplätzen Deutschlands gehört. Immer noch werden riesige Mengen an Baustoffen und Maschinenteilen über den Westhafenkanal, den Spandauer Schifffahrtskanal und weiter über Spree und Havel in überregionale Gewässer verschifft. Angeschlossen an die Schiene ist der Hafen direkt an der Ringbahn. So findet der Warentransport fast seit hundert Jahren statt.

Seine Entstehungsgeschichte reicht sogar bis ins Jahr 1895 zurück, als die Berliner Kaufmannschaft den Bau eines solchen Hafens forderte, um den steigenden Warentransport aus Berlin zu bewerkstelligen. Der Bau dauerte laut Berliner Denkmaldatenbank (schon damals) etwas länger. So soll er sich durch Grunderwerbsverhandlungen und Streitigkeiten mit der Eisenbahnverwaltung reichlich verzögert haben. Doch seit 1923 werden dort Schiffe be- und entladen. Betreiber ist seither die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala), die ebenso den Südhafen in Spandau und den Hafen Neukölln abwickelt.

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