Der Berliner Bezirk Mitte hat seit Jahresbeginn Dutzende Ferienwohnungen in normale Mietwohnungen umwandeln lassen. Insgesamt habe das Bezirksamt bislang die Umwandlung von 220 Wohnungen gefordert, sagte Stadtrat Stephan von Dassel (Grüne) am Montag.

Für ein Viertel davon liege ein Mietvertrag als Beleg dafür vor, dass tatsächlich wieder dauerhaft Mieter in der Wohnung leben.

Täglich gingen 10 bis 15 Hinweise von Bürgern auf zum Teil illegale Ferienwohnungen ein, sagte von Dassel und bestätigte einen Bericht der „Berliner Morgenpost“ (Montag).

„Ich glaube, es gibt mindestens 3000 Ferienwohnungen in Berlin-Mitte.“ 1550 davon genössen Bestandsschutz. Wegen der steigenden Mieten in der Stadt wollen Senat und Bezirke die Zahl der Ferienwohnungen begrenzen. Seit Mai 2014 gilt das sogenannte Zweckentfremdungsverbot, wonach Wohnungen nur noch mit Genehmigung in Ferienwohnungen umgewandelt werden dürfen. (dpa)