Es gibt viele Geschichten über den Berliner Zoo zu erzählen, der ab Donnerstag seinen 175. Geburtstag feiert. An die meisten erinnert man sich gerne. Etwa, wie der älteste deutsche Zoo bereits in der Kaiserzeit Weltruhm erlangte. Über erste Tier-Stars wie Gorilla Bobby, Elefanten-Junge Kalifa oder Schimpansin Titine, die in den 20er- und 30er-Jahren die Berliner begeisterten, ähnlich wie später Eisbär Knut. Oder an die rauschenden Zoo-Feste in den Goldenen Zwanzigern, wo sogar der angehende Weltstar Marlene Dietrich das Tanzbein schwank. Aber es gibt ein dunkles Kapitel, das lange verschwiegen und verdrängt wurde.