Berlin - Birgit Gritzmacher, 54, und ihre Tochter Anne, 28, eint ein gemeinsames Hobby: Beide ziehen gerne durch Herbstwälder und begeben sich auf die Suche nach frischen Pilzen. Auf ihrer letzten Pilztour war die Mutter aus Charlottenburg mit einer Bekannten unterwegs und sollte ihre in Wustermark lebende Tochter später mit ihrem Fund zum Staunen bringen: Birgit Gritzmacher pflückte eine rund 4,2 Kilogramm schwere Krause Glucke vom Stammgrund eines Baumes.

„Was meine Mutter da gefunden hat, schlägt alles, was ich je gesehen habe“, sagt Anne Gritzmacher. Dabei kam der Tipp, an diesem Ort nach dem Lieblingspilz der beiden zu suchen, von Anne selbst und ist auf einer für sie unbefriedigenden Pilzwanderung entstanden, wie sie erzählt. „Vor zwei Jahren habe ich in Berlin an einer Wanderung durch den Tegeler Forst teilgenommen. Es war ein totaler Reinfall, weil es so trocken war und wir absolut nichts gefunden haben. Zum Schluss hat der Pilzführer eine riesengroße Krause Glucke aus seinem Auto gezogen und Werbung für eine andere Pilzwanderung durch die Wälder von Nassenheide nahe Oranienburg gemacht.“ Dorthin ist Birgit nun „in die Pilze gegangen“, wie sie selbst sagt.

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