Die Maskenpflicht in den Öffis wird zu 90 bis 95 Prozent eingehalten - zumindest zu den Stoßzeiten, sagt die BVG. 
Foto: dpa/Christoph Soeder

Berlin - Die Infektionszahlen steigen. Ob wir gerade eine „zweite Welle“ erleben oder die Entwicklung vor dem Hintergrund von Lockerungen und verstärktem Testen zu erklären ist, ist noch Gegenstand der Diskussion in Wissenschaft und Politik. Fest steht aber: In den vergangenen vier Wochen ist die Zahl der Neuinfektionen in Berlin kontinuierlich gestiegen, zuletzt auch stark.

Lag sie in den Wochen 28 (6. bis 12. Juli) und 29 (13. bis 19. Juli) nach den Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung im Schnitt noch bei 5 und 3,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, stieg sie in Meldewoche 30 zunächst auf 5,9, in Woche 31 auf 8,9, in Woche 32 auf 10,2 und zuletzt in Woche 33 – also vom 10. bis 16. August – auf 14,4. Von einem „deutlichen Anstieg“ spricht die Senatsgesundheitsverwaltung. Erst bei 20 und 30 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohnern liegt aber die Grenze, bei der der Senat die Rücknahme von Lockerungen diskutieren will.

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