Berlin - Es gibt sechs Bäder, fünf Küchen, große Gemeinschaftsflächen im Dachgeschoss, einen Projektraum und irgendwann auch noch einen Dachgarten. Was derzeit an der Malmöer Straße 29 in Prenzlauer Berg entsteht, zählt zu den wohl ungewöhnlichsten Wohnexperimenten der Stadt. 18 Erwachsene und drei Kinder wollen dort zusammen in einer Art Riesen-Wohngemeinschaft leben. Ende August soll das Haus fertig sein, dann will Berlins vermutlich größte WG einziehen.

Wenn die Bewohner über ihr Haus reden, sprechen sie immer von der Gruppe. Die Gruppe findet…, die Gruppe kauft…, die Gruppe hat entschieden… „Wir wollen aus den herkömmlichen Strukturen des Zusammenlebens ausbrechen“, sagt David Scheller. Der 33-Jährige ist Soziologe und beschäftigt sich mit den sozialen Entwicklungen in der Stadt. Der Aufwertung im Viertel, die mit Mietsteigerungen einhergehe, wolle man mit dem Hausprojekt etwas entgegensetzen.

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