Berlin - Sie ist eine Frau vom Fach, so viel steht fest. Über viele Jahre hinweg war der wichtige Posten des Berliner Verkehrsstaatssekretärs mit Menschen besetzt, die mit dem Thema Mobilität vorher nichts zu tun gehabt haben. Bei Meike Niedbal, die ihn nun besetzen wird, ist das anders. Die promovierte Diplom-Kauffrau ist seit Jahren bei der Deutschen Bahn (DB) in leitenden Positionen tätig. Trotzdem sorgt die prominente Personalie nun für Kritik. Der Bahnverband Mofair befürchtet einen Interessenkonflikt, weil die Verkehrsverwaltung für die laufende große S-Bahn-Ausschreibung zuständig ist, an der sich die DB beteiligt. Die FDP bemängelt, dass Niedbal ihre neue Stelle erst am 1. März antritt. „Es ist ein Armutszeugnis für diesen Berliner Senat, dass er nicht von Anfang an durchstartet“, sagte der Abgeordnete Stefan Förster am Mittwoch.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.