Berlin - Es gibt Vorwürfe, die eine gewaltige Sprengkraft entfalten können, wenn man sich nicht dagegen wehrt. Manchmal entwickeln solche Dinge allerdings erst durch das eigene Zutun an Dynamik. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist gerade mit einem solchen Vorwurf konfrontiert – und noch ist nicht absehbar, wie die Debatte ausgehen wird.

Nach einem Bericht der englischsprachigen Zeitung Jerusalem Post von vor drei Tagen erwägt das Simon-Wiesenthal-Zentrum, Müllers Namen auf eine Liste der schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Vorfälle dieses Jahres zu setzen. Nachdem regionale Medien, darunter auch die Online-Ausgabe der Berliner Zeitung, die Sache aufgegriffen hatten, wehrt sich Müller nun. „Diese Vorwürfe sind absurd“, sagt der Regierende Bürgermeister.

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